Allgemeines
Fast 20 Jahre arbeiteten Reinhard Fuhr und Martina Gremmler-Fuhr zusammen mit Gruppen im Rahmen von "Gestalt". Dabei verlagerte sich die Schwerpunktsetzung zunächst innerhalb der Gestalttherapie auf das Dialogische, da sie nach unseren Erfahrungen oft zu methodisch-technisch orientiert war.
Mit der schrittweisen Erarbeitung der Integralen Philosophie und Entwicklungstheorie wurde daraus der "Integrale Gestalt-Ansatz" als Weiterentwicklung der vorherigen Ansätze. Dieser Integrale Gestalt-Ansatz ist die professionelle Grundlage für alle anleitenden, unterstützenden, anregenden und begleitenden Gespräche und Tätigkeiten in Therapie, Beratung, Supervision, Coaching, Pädagogik, Erwachsenenbildung, Seelsorge usw.
Aus Gründen, die vor allem mit der Beendigung von Reinhard Fuhrs Tätigkeit als Hochschullehrer an der Universität Göttingen zu tun hatten, änderte sich ab Mitte 2005 das Setting des Ausbildungsangebotes:
Statt einer alle zwei Jahre beginnenden, über vier Jahre kontinuierlich laufenden Gruppe, bot das GZG seitdem ein individualisiertes Ausbildungsmodell, das sogenannte Kontrakt-Modell oder Kontrakt-Studium an.
Der plötzliche Tod von Reinhard Fuhr im Dezember 2005 stellte Martina Gremmler-Fuhr auch vor die Entscheidung, wie sie das GZG und sein Angebot weiter aufrecht erhalten kann.
Dabei stellt die neue Struktur und Konzeption der Ausbildung als Kontrakt-Studium eine Möglichkeit dar, die langjährig gewonnenen Erfahrungen als Ausbildungstrainerin im Integralen Gestalt-Ansatz auch zukünftig weiter geben zu können, nunmehr allein verantwortlich.
Zur genaueren Information siehe:
Kontrakt-Konzept pdf-Datei (3 Seiten) |