Kurzdarstellung des INTEGRALEN GESTALT-ANSATZES
Der Integrale Gestalt-Ansatz, wie er in der GZG GmbH vertreten wird, repräsentiert eine Zugehensweise auf die verschiedensten Lebens- und Studienbereiche in Praxis, Theorie und Forschung.
Die Grundlage
des Integralen Gestalt-Ansatzes bildet die Theorie und Praxis der Gestalttherapie nach Frederick S. Perls, Laura Perls und Paul Goodman sowie deren Weiterentwicklungen. Humanistisch-psychologische, systemische, verhaltenstheoretische und existentielle Ansätze werden im Rahmen des "integralen Paradigmas" zusammengeführt.
Integrales Paradigma
steht für eine umfassendere Welt- und Selbstsicht, die sich u.a. auf die "integralen Bewusstseinsstrukturen" nach Jean Gebser und das "AQUAL-Modell" (alle Perspektiven der Wirklichkeit, alle Dimensionen und Ebenen der Entwicklung) nach Ken Wilber bezieht sowie eine Vielzahl von Erkenntnissen neuerer Entwicklungstheoretiker (Piaget, Erikson, Maslow, Kegan u.v.a.) und interdisziplinärer Forschungen zu "Mustern, die verbinden", "morphischen Feldern" usw. (Gregory Bateson, Rupert Sheldrake, Ervin Laszlo u.v.a.) berücksichtigt.
Die grundlegenden Merkmale
des Integralen Gestalt-Ansatzes sind
- kompetenter Umgang mit der Komplexität, Vielperspektivität und Prozesshaftigkeit alles Lebendigen,
- gerichtete, vieldimensionale, ganzheitliche und lebenslange Entwicklung von Einzelnen, sozialen Einheiten und Organisationen,
- Orientierung und Sinngebung in einer unübersichtlichen Wirklichkeit; vor allem aber die
- Realisierung dialogischer Qualitäten in der Arbeit und im Alltag
Damit stellt der Integrale Gestalt-Ansatz ein Modell dar, mit dem Menschen situations- und kontextbezogen sowie individuell angemessen in ihren Krisen und Entwicklungsinteressen unterstützt werden können.
Dieser umfassende Lernprozess liefert kein Versprechen auf ein glücklicheres oder angenehmeres Leben. Er kann jedoch zur Wahrnehmung der existentiellen Freiheit führen, d.h. sich seiner Wahlmöglichkeiten bewusst zu werden und verantwortliche Lebensentscheidungen zu treffen. Insofern können solche Lern- und Entwicklungsprozesse wesentlich für die Gestaltung eines erfüllten und befriedigenderen Lebens sein.
Der Integrale Gestalt-Ansatz bildet eine professionelle Grundlage für viele Berufstätigkeiten in psycho-sozialen Feldern wie Psychotherapie und Beratung, Supervision und Coaching, Pädagogik und Erwachsenenbildung, Organisationsentwicklung und anderen Bereichen. Neben Aus- und Weiterbildung im Integralen Gestalt-Ansatz sind natürlich Grundqualifikationen und spezielle Kompetenzen für die jeweiligen professionellen Tätigkeiten zwingend erforderlich und bilden die ökonomische und berufliche Ausgangsbasis.
Kurze Einführung in das Integrale Paradigma pdf-Datei (11 Seiten) |
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